Online, 04.-08.05.2026
Schülermedientage: Schulklassen im Dialog mit Journalistinnen und Journalisten
Freie Medien sind ein Grundpfeiler demokratischer Gesellschaften und Medienkompetenz ist in der heutigen Zeit eine Schlüsselfertigkeit. Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai finden auch in diesem Jahr die Schülermedientage statt. Bereits zum achten Mal sind zahlreiche regionale und überregionale Medienhäusern dabei und wollen in 15 Webtalks Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern direkt mit Medienexpertinnen und -experten ins Gespräch bringen.
Wann: 04.-08. Mai 2026, 08:15 Uhr - 12:00 Uhr
Wo: Die Talks finden als Livestreams statt und können von den Lehrkräften live auf einem Screen im Klassenzimmer gezeigt werden.
Die Schülermedientage 2026 richten sich an Schulklassen ab der 7. Jahrgangsstufe. Manche Talks sind auch erst ab höheren Klassenstufen empfohlen und entsprechend gekennzeichnet.
Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldetool Eveeno. Die Lehrkräfte können ihre Klasse mit dem Link unter der jeweiligen Eventbeschreibung anmelden.
Ja, die Schulklassen können live während der Veranstaltung Fragen an die Journalistinnen und Journalisten mit Hilfe eines digitalen Tools stellen. Erstmals wird es auch weitere digitale Beteiligungsmöglichkeiten geben.
Programm der SZ
Was Sie bei den Schülermedientagen erwartet
Alle Panels, auf denen die SZ vertreten ist, sind für Klassen ab der 9. Jahrgangstufe geeignet. Die Panels anderer Medienhäuser finden Sie auf der Website der Schülermedientage.
Das gesamte ProgrammFaktencheck USA: Wie wir über Donald Trump berichten
Donald Trump setzt die Weltordnung unter Druck und stellt alte Gewissheiten in Frage. Katharina Riehl und Nicolas Richter, die das Politik-Ressort der Süddeutschen Zeitung leiten, erklären, warum es der US-Präsident den Journalistinnen und Journalisten schwer macht und was seine Politik für Europa und die Welt bedeutet.
Mit Katharina Riehl (Ressortleiterin Politik) und Nicolas Richter (Ressortleiter Politik)
Fehlerkultur: Wenn mal was schief läuft im Journalismus
Im schnellen Tagesgeschäft des Journalismus passieren – wie überall im Leben – Fehler. Da schreibt die Lokalredaktion „Pollenflug“ unter ein Foto – leider zeigt es aber Pappelsamen und keine Pappelpollen. Auch bei Tieren und Pflanzen kamen schon Pannen vor. Oder in einer Radiosendung wurden die Namen der Politiker Steinmeier und Steinbrück verwechselt. Möglichst schnell möglichst verlässlich informieren, heißt die Devise. Manchmal ist das ein heißer Ritt, bei dem auch mal was schiefgeht. Richtig schlimm wird das nur, wenn sich die Redaktion wegduckt; glaubwürdig bleibt, wer Fehler zugibt und öffentlich korrigiert. Über Zefix-Momente im Journalismus, Fehlerteufelchen in der Zeitung - und über ein Publikum, dem wirklich nichts entgeht.
Mit Steffen Jenter (Bayerischer Rundfunks, Leiter des Bereiches Publikumsdialog) und Tom Soyer (Leseranwalt (Ombudsmann) der SZ-Redaktion).
Junge Menschen und Journalismus: Wie bleibt das weiter ein Match?
Tiktok, Podcasts und Social Media: Wie gelingt es, junge Menschen mit Qualitätsjournalismus zu erreichen? Darum geht es im Talk mit Sophie Aschenbrenner von SZ JETZT, dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung, und Jenny Schreyer aus dem Social Team der SZ. Welche Themen und Formate kommen besonders gut an? Und: Welche Inhalte vermissen Schülerinnen und Schüler auf journalistischen Plattformen? Lasst uns diskutieren!
Mit Sophie Aschenbrenner (SZ JETZT) und Annabell Burkhardt (SZ Videoredaktion)
Medienwandel: Besserer Journalismus durch KI?
KI ist Technik, die niemals schläft. Sie schreibt Texte schneller, als man tippen kann und produziert Bilder, die täuschend echt wirken. Brauchen wir im Journalismus bald keine Menschen mehr? Können KI-Systeme bessere News machen? Vivien Götz und Sören Müller-Hansen, Datenjournalisten bei der Süddeutschen Zeitung, nutzen KI-Systeme bereits und kennen die Vorteile und die Schwächen der Sprachmodelle. Sie geben Einblicke in den Redaktionsalltag und wollen mit den Schülerinnen und Schülern diskutieren: Wo werden welche KI-Werkzeuge in der SZ bereits genutzt? Wo verzichten wird bewusst darauf? Was bedeutet KI für die Zukunft des Journalismus und wie kann man die Technik verantwortungsbewusst nutzen?
Mit Vivien Götz und Sören Müller Hansen (SZ Datenjournalismus)
Für die SZ mit dabei

Seit April 2021 leitet Katharina Riehl das Politikressort der SZ. Nach einem Lehramtsstudium in den Fächern Englisch und Deutsch besuchte Katharina Riehl, geboren 1983, die Deutsche Journalistenschule in München. Seit Februar 2010 arbeitet sie für die Süddeutsche Zeitung. Von Dezember 2016 bis Januar 2018 leitete sie die Medienseite, bevor sie gemeinsam mit Christian Mayer das Ressort Gesellschaft & Wochenende übernahm.

Nicolas Richter, 1973 geboren, leitet die Politikredaktion der Süddeutschen Zeitung in München. Zuvor führte er das Parlamentsbüro in Berlin, das News Desk sowie das Ressort Investigative Recherche, das er ab 2009 mit aufgebaut hatte. Er wirkte an der Enthüllung der Formel-1-Affäre mit, ferner an Projekten wie Panama Papers, Paradise Papers und Luanda Leaks. Von 2012 bis 2016 war er US-Korrespondent und berichtete von Washington aus unter anderem über den Aufstieg Donald Trumps. Richter hat in München und Paris Jura mit Schwerpunkt Völker- und Europarecht studiert und in den New Yorker Büros der Deutschen Presse-Agentur und des ZDF gearbeitet. Er wurde ausgezeichnet mit dem Wächterpreis und dem Helmut-Schmidt-Preis. Für seine Analysen aus den USA erhielt er den George F. Kennan Kommentarpreis sowie den Theodor-Wolff-Preis.

Tom Soyer, 1963 in München geboren, schreibt seit 1982 für die SZ und gehört der Redaktion seit 1991 an. Hat für mehrere SZ-Redaktionen in der Region und in München gearbeitet, teils als deren Leiter, und ist inzwischen nicht nur für die Leserkommunikation der Lokalredaktion zuständig, sondern auch der Leseranwalt (Ombudsmann) der SZ-Redaktion. Er vermittelt zwischen Leserinnen/Lesern und der Redaktion, ob nun SZ-Journalismus mit Leidenschaft erklärt werden soll oder Berichterstattung durch eine Korrektur transparent nachgebessert werden muss. Über die SZ hinaus ist er bei der "Vereinigung deutscher Medien-Ombudsleute", als Sportler und Bluesrock-Musiker tätig. Weil die freiheitliche Demokratie einen unabhängigen Qualitätsjournalismus, aber auch wachsame und mündige Mediennutzer braucht, engagiert er sich seit Jahren für Medienbildung an Schulen.

Sophie Aschenbrenner ist stellvertretende Leiterin von SZ Jetzt, dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung. Sie hat bei der Leipziger Volkszeitung volontiert und davor Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften, Französisch und Journalistik in Freiburg, Leipzig und Paris studiert.

Annabell Burkhardt, Jahrgang 1999, ist Videojournalistin bei der Süddeutschen Zeitung. Schreibt, skriptetund hostet eigene Geschichten, begleitet und produziert aber auch gerne die ihrer Kollegen. In München und Aarhus im Rahmen des Mundus Masters Populismus, Kultur und digitales Storytelling studiert. Ihre journalistische Ausbildung hat sie an der Dänischen und der Deutschen Journalistenschule absolviert. Zuvor einen Bachelor in Medien- und Kommunikation in Augsburg undVolda, nebenbei ein Begleitstudium im TV-Journalismus – immer wieder als Freie für die Südwest Presse unterwegs. Besonders zu begeistern für die digitale Transformation und Zukunft des Journalismus.

Vivien Götz ist seit 2023 bei der SZ, seit 2025 Redakteurin für Politik und Datenjournalismus. Sie hat in Konstanz Politikwissenschaften und in Duisburg Internationale Beziehungen mit Schwerpunkt Asien und Afrika studiert. Schreibt besonders gerne über (Außen)politisches und arbeitet am liebsten an der Schnittstelle zwischen Datenjournalismus, Reportage und Open Source Itelligence. Sie wurde während des Studiums von der journalistischen Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgebildet und 2024 zu den Top 30 bis 30 des Medium Magazins gewählt.

Sören Müller-Hansen ist Datenjournalist bei der Süddeutschen Zeitung. Gebürtiger Rheinländer mit viel Liebe für Technik und Maschinen. Ist selbst aber lieber auf dem Fahrrad unterwegs als auf einer Maschine. Recherchiert, programmiert und schreibt im Ressort Daten. Geht gerne auf Entdeckungsreise im digitalen Dschungel und hebt Datenschätze.
Seit April 2021 leitet Katharina Riehl das Politikressort der SZ. Nach einem Lehramtsstudium in den Fächern Englisch und Deutsch besuchte Katharina Riehl, geboren 1983, die Deutsche Journalistenschule in München. Seit Februar 2010 arbeitet sie für die Süddeutsche Zeitung. Von Dezember 2016 bis Januar 2018 leitete sie die Medienseite, bevor sie gemeinsam mit Christian Mayer das Ressort Gesellschaft & Wochenende übernahm.
Nicolas Richter, 1973 geboren, leitet die Politikredaktion der Süddeutschen Zeitung in München. Zuvor führte er das Parlamentsbüro in Berlin, das News Desk sowie das Ressort Investigative Recherche, das er ab 2009 mit aufgebaut hatte. Er wirkte an der Enthüllung der Formel-1-Affäre mit, ferner an Projekten wie Panama Papers, Paradise Papers und Luanda Leaks. Von 2012 bis 2016 war er US-Korrespondent und berichtete von Washington aus unter anderem über den Aufstieg Donald Trumps. Richter hat in München und Paris Jura mit Schwerpunkt Völker- und Europarecht studiert und in den New Yorker Büros der Deutschen Presse-Agentur und des ZDF gearbeitet. Er wurde ausgezeichnet mit dem Wächterpreis und dem Helmut-Schmidt-Preis. Für seine Analysen aus den USA erhielt er den George F. Kennan Kommentarpreis sowie den Theodor-Wolff-Preis.
Tom Soyer, 1963 in München geboren, schreibt seit 1982 für die SZ und gehört der Redaktion seit 1991 an. Hat für mehrere SZ-Redaktionen in der Region und in München gearbeitet, teils als deren Leiter, und ist inzwischen nicht nur für die Leserkommunikation der Lokalredaktion zuständig, sondern auch der Leseranwalt (Ombudsmann) der SZ-Redaktion. Er vermittelt zwischen Leserinnen/Lesern und der Redaktion, ob nun SZ-Journalismus mit Leidenschaft erklärt werden soll oder Berichterstattung durch eine Korrektur transparent nachgebessert werden muss. Über die SZ hinaus ist er bei der "Vereinigung deutscher Medien-Ombudsleute", als Sportler und Bluesrock-Musiker tätig. Weil die freiheitliche Demokratie einen unabhängigen Qualitätsjournalismus, aber auch wachsame und mündige Mediennutzer braucht, engagiert er sich seit Jahren für Medienbildung an Schulen.
Sophie Aschenbrenner ist stellvertretende Leiterin von SZ Jetzt, dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung. Sie hat bei der Leipziger Volkszeitung volontiert und davor Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften, Französisch und Journalistik in Freiburg, Leipzig und Paris studiert.
Annabell Burkhardt, Jahrgang 1999, ist Videojournalistin bei der Süddeutschen Zeitung. Schreibt, skriptetund hostet eigene Geschichten, begleitet und produziert aber auch gerne die ihrer Kollegen. In München und Aarhus im Rahmen des Mundus Masters Populismus, Kultur und digitales Storytelling studiert. Ihre journalistische Ausbildung hat sie an der Dänischen und der Deutschen Journalistenschule absolviert. Zuvor einen Bachelor in Medien- und Kommunikation in Augsburg undVolda, nebenbei ein Begleitstudium im TV-Journalismus – immer wieder als Freie für die Südwest Presse unterwegs. Besonders zu begeistern für die digitale Transformation und Zukunft des Journalismus.
Vivien Götz ist seit 2023 bei der SZ, seit 2025 Redakteurin für Politik und Datenjournalismus. Sie hat in Konstanz Politikwissenschaften und in Duisburg Internationale Beziehungen mit Schwerpunkt Asien und Afrika studiert. Schreibt besonders gerne über (Außen)politisches und arbeitet am liebsten an der Schnittstelle zwischen Datenjournalismus, Reportage und Open Source Itelligence. Sie wurde während des Studiums von der journalistischen Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgebildet und 2024 zu den Top 30 bis 30 des Medium Magazins gewählt.
Sören Müller-Hansen ist Datenjournalist bei der Süddeutschen Zeitung. Gebürtiger Rheinländer mit viel Liebe für Technik und Maschinen. Ist selbst aber lieber auf dem Fahrrad unterwegs als auf einer Maschine. Recherchiert, programmiert und schreibt im Ressort Daten. Geht gerne auf Entdeckungsreise im digitalen Dschungel und hebt Datenschätze.







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