Die Zahl der ADHS-Diagnosen und seiner Varianten wie ADS steigt rasant.
Früher war das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) eine Seltenheit, doch längst ist das AHDS ebenso wie seine Varianten (etwa ADS) in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Während die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendliche auf hohem Niveau stabil bleibt, steigt die Zahl der Erwachsenen mit ADHS und ADS rasant an. Derzeit erhalten dreimal so viele Menschen über 18 Jahren die Diagnose wie noch vor zehn Jahren. Was das bedeutet und was Betroffenen am besten hilft, diskutieren beim SZ Live Gesundheitsforum Prof. Dr. Alexandra Philipsen, Prof. Dr. Marcel Romanos und Dr. Astrid Neuy-Lobkowicz mit SZ-Wissenschaftsredakteurin Dr. Christina Berndt.
- Wann: 08. Juli 2026, 19:30 Uhr
- Wo: online (via Livestream)
Das SZ Live Gesundheitsforum ist eine Live‑Veranstaltungsreihe der Süddeutschen Zeitung, in der Expertinnen und Experten aktuelle medizinische und gesundheitliche Themen verständlich einordnen und Fragen aus dem Publikum beantworten. Christina Berndt moderiert die Gespräche und sorgt dafür, dass Wissenschaft und Alltagsperspektive zusammenkommen.
Die Teilnahme am SZ Live Gesundheitsforum ist kostenfrei. Es ist jedoch eine Anmeldung erforderlich über diese Website.
Das SZ Live Gesundheitsforum findet digital als Livestream statt. Nach Ihrer Anmeldung über das Teilnahmeformular erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit dem Zugangslink zum Livestream.
Dann schreiben Sie uns diese gerne vorab an live@sz.de.
Oder stellen Sie während der Veranstaltung live und anonym Fragen über die Website sli.do (geben Sie den Hashtag (#): szgesundheit ein).
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Im Zentrum der Veranstaltung stehen die aktuelle Fragen rund um ADHS und ADS – von der Frage, was AD(H)S überhaupt ist, bis hin zu Diagnose, Behandlung und dem gesellschaftlichen Umgang mit Betroffenen. Dabei geht es um zentrale Fragen:
- Was bedeutet die Diagnose für Betroffenen? Für die Gesellschaft?
- Wie lassen sich ADHS, ADS & Co. in den verschiedenen Lebensphasen am besten feststellen und behandeln?
- Ist die Diagnose für viele eine Hilfe und Erleichterung nach Jahren des Nichtverstandenseins – oder wird womöglich zu viel diagnostiziert und therapiert?
- Werden Kinder mit Medikamenten wie Methylphenidat ruhiggestellt, die eigentlich nur besonders lebhaft sind, damit sie besser ins Schulsystem passen?
- Und was braucht es jenseits von Medikamenten, damit Menschen mit Besonderheiten wie AD(H)S in unserer Gesellschaft besser zurechtkommen?
Unsere Gesprächsgäste

Expertin und Betroffene
Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie sowie Psychologische Psychotherapeutin. Seit 40 Jahren ist sie in eigener Praxis niedergelassen und hat sich auf die Behandlung von ADHS bei Erwachsenen spezialisiert. Als selbst von ADHS Betroffene (und Mutter von fünf Kindern, von denen drei ebenfalls ADHS haben) hat sie mehrere Sachbücher geschrieben, die Menschen mit AD(HS)S helfen sollen, mit ihrer Besonderheit zu leben, sie heißen: „Habe ich AD(H)S?“, „Weibliche AD(H)S“ und „AD(H)S in der zweiten Lebenshälfte“.

Expertin
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn. Die Erforschung von ADHS hat ihre gesamte wissenschaftliche Karriere begleitet, 2009 habilitierte sie sich bereits dazu. Einen besonderen Forschungsschwerpunkt machen dabei die Hyperaktivität,
Emotionsregulation und erschwerte Impulskontrolle aus, unter denen viele Betroffene leiden.

Experte
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie und leitet die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Würzburg. ADHS gehört seit vielen Jahren zu seinen Schwerpunktthemen in Klinik und Forschung. Derzeit koordiniert der Psychiater die neue S3-Leitlinie zur Diagnose und Behandlung von ADHS im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter.

Moderation
Leitende Redakteurin im Ressort Wissen der Süddeutschen Zeitung
Expertin und Betroffene
Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie sowie Psychologische Psychotherapeutin. Seit 40 Jahren ist sie in eigener Praxis niedergelassen und hat sich auf die Behandlung von ADHS bei Erwachsenen spezialisiert. Als selbst von ADHS Betroffene (und Mutter von fünf Kindern, von denen drei ebenfalls ADHS haben) hat sie mehrere Sachbücher geschrieben, die Menschen mit AD(HS)S helfen sollen, mit ihrer Besonderheit zu leben, sie heißen: „Habe ich AD(H)S?“, „Weibliche AD(H)S“ und „AD(H)S in der zweiten Lebenshälfte“.
Expertin
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn. Die Erforschung von ADHS hat ihre gesamte wissenschaftliche Karriere begleitet, 2009 habilitierte sie sich bereits dazu. Einen besonderen Forschungsschwerpunkt machen dabei die Hyperaktivität,
Emotionsregulation und erschwerte Impulskontrolle aus, unter denen viele Betroffene leiden.
Experte
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie und leitet die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Würzburg. ADHS gehört seit vielen Jahren zu seinen Schwerpunktthemen in Klinik und Forschung. Derzeit koordiniert der Psychiater die neue S3-Leitlinie zur Diagnose und Behandlung von ADHS im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter.
Moderation
Leitende Redakteurin im Ressort Wissen der Süddeutschen Zeitung





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